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Energieverteilungsmanagement

Das Energieverteilungsmanagement umfasst den Über- und Unterspannungsschutz des Bordnetzes, d. h. es kontrolliert die Soll-Spannungen und leitet bei Störungen Maßnahmen ein. Um gegebenenfalls Verbraucher sinnvoll ab- oder zuzuschalten, müssen sie zunächst klassiert werden. Neben einer Priorisierung nach Sicherheitsaspekten ist eine Einteilung nach Einschaltdauer und der möglichen Leistungsregelung sinnvoll [8]. So dürfen Sicherheitsfunktionen wie ESP, Lenkungsunterstützung oder Licht nie vom Energiemanagement abgeschaltet werden, wohingegen auf Komfortgeräte wie Klimaanlage oder Navigationsgerät u. U. verzichtet werden kann. Die Einteilung nach typischer Einschaltdauer ist als weitere Entscheidungshilfe sehr sinnvoll, so ist ein Blinker in der Regel nur kurz aktiv, ein Steuergerät die ganze Zeit. Schließlich ist auch die Regelart wichtig, kann der Verbraucher nur an- und abgeschaltet werden oder sind Zwischenstufen möglich.




[8] B. Bäker, S. Kutter, L. Morawietz: Energiemanagement – vom 12V Verbraucherbordnetz zum elektrischen Antriebsstrang" in ATZ / MTZ Konferenz Energie, CO2 – Die Herausforderung für die Zukunft, München, 2007
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Quelle: www.Motorlexikon.de - Druckzeit: 09.09.2010 - 23:52 Uhr
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