Bild Hyk7 Entladekurve einer NiMh-Zelle für verschiedene Entladeströme [6]
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Nickel- Metallhydrid- Batterie
Bei der Nickel-Metallhydrid Batterie besteht die negative Elektrode aus Wasserstoff der in einem Metall gespeichert wird und demzufolge in fester Form vorliegt. Die positive Elektrode ist Nickel(II)-hydroxid (Ni(OH)2) und als Elektrolyt kommt eine Kalilauge (KOH) zum Einsatz.
In den einzelnen Zellen läuft die folgende chemische Reaktion beim Laden ab:
xNi(OH)
2 + M => x NiOOH + MHx wobei M für ein wasserstoffspeicherndes Metall steht
Die Gleichung für das Entladen lautet:
x NiOOH + MHx => xNi(OH)
2 + M
Die Zellspannung der NiMh Batterien beträgt 1,25 V und die Energiedichte optimierter NiMh-Batterien kann bis zu 90 Wh/kg erreichen. Auf Leistung optimiert sind Werte bis zu 1300 W/kg möglich. Sie weisen folglich gegenüber den Blei-Säure-Batterien eine bessere Energie- und Leistungsdichte auf. Allerdings ist ihrer Selbstentladungsrate mit ca. 40%/Monat innerhalb der ersten 15 Tage [6] sehr hoch. Auch NiMh-Zellen zeigen eine Abhängigkeit der entnehmbaren Energiemenge und Zellspannung vom Entladestrom (siehe
Bild Hyk7).
Aufgrund ihrer Eigenschaften sind NiMh-Batterien für den Einsatz in Hybridantrieben geeignet. Lediglich für Full-Hybridsysteme, eventuell als Plug-In Hybrid sind ihre Eigenschaften immer noch nicht zufriedenstellend.
[6] B. Hauck: "Elektronische Überwachungs- und Steuergeräte zum Erhalt der aktuellen Qualität vielzelliger elektrochemischer Speichersysteme", Kaiserslautern, 2003
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