Die Stoßaufladung nutzt den kinetischen (Impuls) Anteil durch hohe Geschwindigkeit des Abgases vor der Turbine. Dabei ist das Volumen der Abgasleitung möglichst klein zu halten. Beim Öffnen des Auslassventils wird die Leitung schnell gefüllt. Es kommt zu einer Druckwelle, die von der Turbine verarbeitet wird. Auf diese Weise bleibt ein größerer Teil der kinetischen Energie des Abgases erhalten, der in der Turbine genutzt wird. Bei Mehrzylindermotoren dürfen nur die sich nicht gegenseitig störenden Zylinder zusammengefasst werden. Die Turbine ist dadurch instationär beaufschlagt.
Literatur:
[1] F. Pischinger, Verbrennungsmotoren Band II, Vorlesungsumdruck, 10/94
[2] E. Codan, I. Vlaskos, N. Kyratos, N. Alexandrakis: Die Aufladung eines mittelschnelllaufenden 5-Zylinder Dieselmotors mit geregelter Stossaufladung, 10. Aufladetechnische Konferenz, 2005, Dresden
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