Hierbei wird in einem Saugrohr, welches mit einem Luftverteiler verbunden ist, durch die Kolbenbewegung eine Druckwelle induziert. Jeder Zylinder besitzt ein separates Saugrohr, Bild A.39. Diese Druckwelle erreicht das Einlassventil kurz vor dem Schließen und bewirkt damit eine erhöhte Füllung auf Grund der höheren Dichte. Zu Beginn der Einlassphase durchläuft eine Unterdruckwelle das Saugrohr und wird am offenen Ende des Saugrohres im Luftverteiler als Überdruckwelle reflektiert. Kurze Schwingrohre führen bei hohen Drehzahlen zur Steigerung der Leistung. Wird dagegen ein hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen gewünscht, so sind lange Saugrohre erforderlich. Das ist oft problematisch, da bei sehr niedrigen Drehzahlen zur Erhöhung des Drehmomentes extrem lange (>800 mm), dünne Saugrohre erforderlich werden, die im gegebenen Bauraum nicht unterzubringen sind. Drehmomentsteigerungen von 15-20 % sind erreichbar. Das Volumen des Luftverteilers hat eher eine untergeordneten Einfluss auf den Drehmomentverlauf.
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