Bei der Registeraufladung können zwei oder mehrere Ladergruppen parallel geschaltet werden. Der Betrieb erfolgt so, dass der gesamte Abgasmassenstrom bei niedrigen Drehzahlen zuerst durch eine Turbine geleitet wird und bei höheren Massendurchsätzen (höhere Drehzahl) die zweite bzw. weitere Turbinen zugeschaltet werden. Der Vorteil einer solchen Anordnung liegt im besseren Ansprechverhalten und höheren Mitteldrücken bei niedrigen Drehzahlen. Damit sind hohe Ladedrücke bis ca. 3 bar im Pkw-Bereich realisierbar. Literleistungen von über 80 kW sind die Folge.
Literatur:
[1] N.N.: Vectra OPC mit Hochleistungs-Dieselmotor, In: MTZ 1/2004, Jahrgang 65
[2] B. G. Cooper, I.J. Penny, S. Whelan: A New Diesel System Methodology to meet the Demands of Low Engine-Out NOx and High Performance für Future Global Markets, VDI-Berichte 1808, S.41, 2003
[3] G. Hack: Der Doppler-Effekt, auto-motor und sport, 4/2006
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