Bei der mechanischen Aufladung ist die Arbeitsmaschine mechanisch mit dem Motor meist über die Kurbelwelle verbunden. Die Kennlinie des Motors und des Verdichters bestimmen dabei das Betriebsverhalten des Systems.
Jeder Motordrehzahl ist eine feste Laderdrehzahl zugeordnet. Die Betriebspunkte im Kennfeld sind die Schnittpunkte beider Kennlinien. Mit sinkender Drehzahl fällt der Ladedruck ab und damit die Dichte des Mediums und als Folge der Mitteldruck des Motors. Wesentlich bei der mechanischen Aufladung ist die Tatsache, dass die Leistung des Verdichters vom Motor aufzubringen ist. Die effektive Leistung ist:
Pe = Pi hm - PV
Darin bedeuten Pe, Pi die effektive, indizierte Leistung des Motors, PV die vom Motor aufzubringende Leistung für den Verdichter und hm den mechanischen Wirkungsgrad. Um die Verlustleistung des mechanischen Laders in der Teillast zu vermeiden, kann eine Abschaltkupplung vorgesehen werden. Dadurch steigen jedoch Aufwand und Kosten.
Vorteile der mechanischen Aufladung sind:
Die Nachteile sind:
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