Downsizing beschreibt Verfahren, mit denen Motoren mit kleinem Hubraum gleiche Werte bezüglich des Fahrverhaltens erreichen wie hubraumgroße Motoren. Ausgangspunkt ist der Kraftstoffverbrauch und damit die Absenkung der CO2-Emissionen. Durch die Reduktion des Hubraums werden Ottomotoren zur Erfüllung bestimmter Transportleistungen in einem höheren Last- Drehzahl-Kollektiv und damit „entdrosselter“ betrieben, d. h. es kommt zu einer Verlagerung von häufig durchfahrenen Betriebspunkten hin zu Betriebspunkten mit niedrigerem spezifischen Kraftstoffverbrauch. Darüber hinaus haben hubraumkleinere Motoren eine geringere absolute Reibleistung.
Hubraumkleine Motoren haben jedoch den Nachteil eines geringeren Drehmomentes, insbesondere bei niedrigen Drehzahlen und führen damit zu schlechteren Dynamikeigenschaften des Fahrzeuges, wie z. B. Elastizität. Dies gilt es durch eine Kombination verschiedener Techniken möglichst weitgehend zu kompensieren. Downsizing-Konzepte müssen sich z. B. an folgenden Zielen orientieren:
Diese Ziele sind z. B. beim Ottomotor durch folgende Maßnahmen möglich:
[2] Schwaderlapp, M.; Pischinger, S., Yapici, K.I., Habermann, K., Bolling, C.: Variable Verdichtung – eine konstruktive Lösung für Downsizing-Konzepte, Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik Okt. 2001
[3] Drangel, H.; Bergsten, L.: Der neue Saab SVC-Motor – Ein Zusammenspiel zur Verbrauchsreduzierung von variabler Verdichtung, Hochaufladung und Downsizing, Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik Okt. 2000
[4] Wolters, P., Biermann, B., Habermann, K.: Downsizing – Möglichkeiten und Grenzen, technische Akademie Esslingen 1998
[5] Pischinger, S.; Habermann K.; Yapiei, K.I.; Baumgarten, H.; Kemper, H.: Der Weg zum konsequenten Downsizing, In: MTZ 5/2003, S. 398
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